Entwicklungs- und Pilotangebot: noch kein produktiver Kundeneinsatz. Funktionen und Leistungsziele werden je Anwendung im Pilotprojekt geprüft.
KI-gestützte Oberflächeninspektion für Zeilenkamera-Linien. Das Modell lernt auf Ihren Bildern, unterscheidet natürliche Struktur von echten Defekten und läuft als ONNX-Modell auf Ihrer Steuerung. Kamera, Optik und SPS bleiben, wie sie sind.
30 Minuten online: Bringen Sie einige Beispielbilder mit, wir zeigen, was das Modell darauf sieht.
Regelbasierte Systeme erkennen Kontraste. Sie scheitern an dunklen Oberflächen, Wellen, Schatten und an der Frage, ob ein Fleck ein Fehler oder Materialcharakter ist. Vision Defect Detection setzt genau dort an: als gelerntes Modell, das aus Ihren Bildern weiß, was tolerierbar ist und was nicht.
Maserung, mineralische Einlagerungen und Verfärbungen sind keine Fehler. Das Modell lernt den Unterschied aus gelabelten Beispielen, statt an Schwellwerten zu hängen, die bei jedem Lichtwechsel neu justiert werden müssen.
Ausgeliefert als ONNX-Modell für den TwinCAT ML Server oder einen Industrie-PC mit GPU. Keine Cloud, keine Bilddaten, die das Werk verlassen. Zeilenkamera, Objektiv und SPS bleiben im Einsatz.
Grenzfälle mit niedriger Konfidenz werden gesammelt, ein Prüfer entscheidet Stichproben, das Modell wird periodisch nachtrainiert. Ab der zweiten Runde übernimmt das Modell selbst das Vorlabeln.
Die Folge ist bekannt: viele Fehlalarme bei gutem Material, übersehene Defekte bei schwierigem. Ein gelerntes Modell dreht das Verhältnis um und liefert für jeden Fund eine Klasse, eine Position und eine Konfidenz.
Fünf Schritte mit klaren Übergaben. Jeder Schritt endet mit einem Ergebnis, das Sie prüfen können.
Die Zeilenkamera läuft im Normalbetrieb mit. Wichtig ist Vielfalt: alle Materialvarianten, alle Defektarten, auch fehlerfreie Teile. Eine automatische Eingangsprüfung sortiert Duplikate und defekte Dateien aus.
Ein Referenzmodell schlägt Boxen und Klassen vor, Ihre Prüfer korrigieren nur noch. Das dauert Sekunden statt Minuten pro Bild und hält das Domänenwissen bei Ihnen.
Transfer Learning auf GPU-Rechnern in der EU, ausgehend von einem Modell, das Oberflächen bereits kennt. Modellgröße nach Genauigkeit und Latenz auf Ihrer Zielhardware gewählt.
Evaluation gegen die Abnahmekriterien aus Ihrem Lastenheft: Erkennungsrate je Defektklasse, Fehlalarmrate, Konfusionsmatrix, Rechenzeit. Schwächen werden benannt, nicht versteckt.
ONNX-Export, Paritätsprüfung gegen das Trainingsmodell, Spezifikation für Ihren Integrator und Referenzcode für die Zuordnung zur Qualitätsklasse.
Kein Forschungsbericht, sondern ein Paket, das Ihr Integrator direkt verbauen kann. Jeder Bestandteil ist dokumentiert und versioniert.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Format | ONNX, Opset 12, kompatibel mit TwinCAT ML Server (TF3820) |
| Eingabe | [1, 3, 768, 768] RGB, normiert auf 0 bis 1 |
| Ausgabe | Defektliste je Bild: Klasse, Position, Größe, Konfidenz |
| Architektur | Einstufiger Detektor (YOLO-Familie), Modellgröße nach Latenzziel |
| Zielhardware | Beckhoff IPC, optional GPU · Ziel unter 200 ms je Bild |
| Nachtraining | Aus Grenzfällen des Betriebs, versioniert, ohne Neuaufbau |
Werte des Referenzmodells. Auflösung, Klassen und Latenzziel werden je Anwendung im Pflichtenheft festgelegt.
20.000+
Bilder im Referenztraining
0,82–0,87
mAP50 der Hauptklassen
< 2 GPU-h
je vollständigem Trainingslauf
Referenzmodell auf dem öffentlichen Datensatz von Kodytek et al. (2022). Werte auf Ihren Daten hängen von Bildmenge, Klassenbalance und Defektvarianz ab.
Erster Anwendungsfall ist Holz und Furnier. Das Verfahren ist materialunabhängig: Alles, was eine Zeilenkamera sieht und ein Prüfer beurteilen kann, lässt sich lernen.
Sie haben Zeilenkamera und Bildverarbeitung im Einsatz und stoßen an deren Grenzen. Das Modell wird auf Ihren Bildern trainiert, die Qualitätsklassen legen Ihre Prüfer fest, das Ergebnis läuft auf Ihrer Steuerung.
Sie liefern Inspektionsanlagen und wollen eine KI-Stufe im Angebot, ohne ein ML-Team aufzubauen. Wir liefern Modell, Spezifikation und Werkzeugkette, Sie integrieren unter Ihrer Marke.
Die eingebauten ML-Funktionen von TwinCAT Vision importieren kein ONNX. Wir liefern für den TwinCAT ML Server, mit Function-Block-Konzept und Integrationsabstimmung, damit das Modell in der SPS-Zykluskette läuft.
Drei Stufen, die aufeinander aufbauen. Der Einstieg ist klein und liefert eine Zahl, bevor Sie sich festlegen.
Erstes Modell auf einer Teillieferung Ihrer Bilder, gelabelt mit Vorlabel-Unterstützung. Sie erhalten Kennzahlen je Defektklasse und eine ehrliche Einschätzung, ob sich das Produktivmodell lohnt und welche Bilder noch fehlen.
Klassenschema und Pflichtenheft, Labeling-Workflow, kuratierter Datensatz, Training und Evaluation, ONNX-Export mit Spezifikation und Integrationsbegleitung. In Arbeitspaketen mit Meilensteinen, zum Festpreis.
Nutzungslizenz je Linie, periodisches Nachtraining aus den Grenzfällen des Betriebs, Versionierung von Modell und Datensatz, neue Materialvarianten und Klassen ohne Neuanfang.
Die Pipeline ist auf einem öffentlichen Datensatz mit über 20.000 Bildern und zehn Defektklassen durchgängig validiert: Training, Evaluation, ONNX-Export und Paritätsprüfung. Was auf Ihren Daten erreichbar ist, sagen wir nach dem Machbarkeitscheck mit Zahlen und benennen die Grenzen dazu.
Professor für Mechatronik und Automatisierung, Forschung an der Schnittstelle von Sensorik, Simulation und maschinellem Lernen. Vision Defect Detection ist seine Entwicklung; Vision Squared ist Lizenzgeber und Ansprechpartner. Der Quellcode bleibt geschlossen.
Entwicklungsstand und Referenzmodell erläutern wir im Gespräch. Ergebnisse aus nichtproduktiven Partnerpiloten nennen wir nur, soweit sie tatsächlich vorliegen und vom Partner freigegeben sind.
Keine öffentliche Demo. Im Online-Termin lassen wir das Referenzmodell auf Beispielbildern laufen, gern auf Ihren eigenen. Sie sehen Boxen, Klassen und Konfidenzen live und bekommen eine erste Einschätzung, wie weit das Modell bei Ihrem Material trägt.
Für ein Produktivmodell einige tausend Bilder aus dem Normalbetrieb, mit allen Materialvarianten, allen Defektarten und einem Anteil fehlerfreier Teile. Für den Machbarkeitscheck reichen einige hundert. Entscheidend ist die Vielfalt, nicht die Perfektion der Einzelbilder.
Nein. Zeilenkamera, Objektiv und Steuerung bleiben. Für die Inferenz auf einer Beckhoff-Steuerung ist der TwinCAT ML Server als Lizenz nötig, bei hohen Taktraten ein Industrie-PC mit GPU. Die Hardwareempfehlung stimmen wir mit Ihrem Integrator ab. Nur die Beleuchtung ist manchmal der eigentliche Engpass, das sagen wir Ihnen früh.
Das Training läuft auf GPU-Rechnern in der EU, das fertige Modell im Werk auf Ihrer Hardware. Es gibt keinen Cloud-Dienst im Betrieb und keine Bilder, die die Linie verlassen. Rohdaten und trainiertes Modell bleiben Ihr Eigentum.
Nein. Pipeline, Vorlabel-Dienst und Werkzeugkette bleiben bei Vision Squared und werden lizenziert. Das trainierte Modell und Ihre Daten gehören Ihnen. So bleibt klar, wer für Methode und Weiterentwicklung verantwortlich ist.
Ja. Das Verfahren lernt aus gelabelten Bildern, nicht aus Materialwissen. Bleche, Textilien, Folien, Platten und Bauteiloberflächen sind mit derselben Pipeline machbar. Der Machbarkeitscheck zeigt, wie gut Ihr Material und Ihre Defektklassen trennbar sind.
Ein Gespräch von 30 Minuten: Ihre Linie, Ihre Defektklassen, Ihre Fehlalarme. Bringen Sie ein paar Beispielbilder mit. Danach wissen Sie, ob der Machbarkeitscheck der nächste Schritt ist.