Entwicklungs- und Pilotangebot: noch kein produktiver Kundeneinsatz. Funktionen und Leistungsziele werden je Anwendung im Pilotprojekt geprüft.
Eine offene ML-Schnittstelle für Fertigungsmaschinen: Die Maschine liefert Rohdaten, der Kunde bringt sein eigenes Modell mit, die Steuerung führt es im Millisekunden-Takt aus. Für Maschinenbauer, die Qualitätsregelung öffnen wollen, statt sie in eine geschlossene Box zu sperren.
30 Minuten online: Ihre Maschine, Ihre Sensorik, Ihre Kundenanforderungen.
Ihre Kunden bewerten Qualität nicht mehr pro Maschine, sondern über den ganzen Prozess. Sie wollen eigene Modelle am Prozess ausführen, weil das Ergebnis von Vorprozessen abhängt, die nur sie kennen. Eine Maschine, die nur ein fertiges Urteil liefert, fällt dabei aus der Regelkette heraus.
Die Maschine stellt Prozess-Rohdaten in dokumentierter Form bereit. Der Kunde trainiert mit seinem Werkzeug und seinen Daten. Wer das zuerst anbietet, setzt in seinem Segment den Standard.
Das Modell läuft als ONNX direkt in der Maschinensteuerung, im Takt des Prozesses. Die Machbarkeit hängt von Modell, Steuerung und Zykluszeit ab. Größere Modelle können einen Industrie-PC erfordern; Latenzen werden im Prüfaufbau gemessen.
Ihre Prozesssensorik liefert nicht nur ein Gut-Schlecht-Signal, sondern die Rohdaten, auf denen Ihre Kunden ihre Qualitätsregelung aufbauen. Das ist ein Verkaufsargument, das kein Wettbewerber ohne offene Schnittstelle bieten kann.
Reifegradmodelle für Qualitätssicherung in der Fertigung staffeln von der Prozesscharakterisierung bis zur automatischen Nachregelung. Die oberen Stufen setzen voraus, dass eigene Modelle in Echtzeit am Prozess laufen. Genau dafür ist die Schnittstelle gebaut.
Stufe 1
Charakterisieren
Kritische Parameter kennen
Stufe 2
Kontrollieren
Parameter überwachen und regeln
Stufe 3
Stabilisieren
Statistisch abgesicherte Stabilität
Stufe 4
Auto-Trigger
Abweichungen automatisch erkennen
Stufe 5
Auto-Pilot
Prozess automatisch nachregeln
Stufe 6
Ernten
Leistung gezielt steigern
Hervorgehoben: die Stufen, die Echtzeit-Inferenz eigener Modelle auf der Maschine voraussetzen.
Fünf Schritte, die auf jeder Maschine gleich ablaufen. Der Maschinenbauer liefert Schritt 1 und 4, der Kunde Schritt 2, die Schnittstelle verbindet beides.
Zeitreihen, Geometrie- und Prozessparameter werden in Echtzeit erfasst und über eine dokumentierte Schnittstelle bereitgestellt. Mit Zeitstempel, Einheit und Herkunft.
Ein generisches Basismodell des Maschinenbauers kommt mit. Der Kunde trainiert darauf oder daneben sein eigenes Modell, mit seinen Daten und seinem Framework.
Das Modell wird in das standardisierte, herstellerneutrale Format exportiert. Ein- und Ausgabetensoren sind in der Schnittstelle festgelegt, damit jedes Modell passt.
Die Steuerung führt das Modell im Millisekunden-Takt aus, direkt im SPS-Zyklus. Geplant sind Versionierung, Zeitbudget und ein geprüfter Rückfallmechanismus; ihr Verhalten wird auf der Zielhardware validiert.
Qualitätsvorhersage je Teil, Warnung bei Prozessdrift, Empfehlung für Parameter. Als Signal an die Steuerung, als Meldung an den Bediener, als Datensatz für die Fabrik.
Eine Schnittstelle, die in Ihre bestehende Steuerung integriert wird, und die Bausteine, damit Ihre Kunden sie sofort nutzen können.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Datenquelle | Prozess-Zeitreihen, Geometrie, Rezeptparameter, Maschinenzustand |
| Modellformat | ONNX, festgelegte Ein- und Ausgabetensoren |
| Trainingswerkzeug | Frei wählbar: PyTorch, TensorFlow, scikit-learn |
| Laufzeit | TwinCAT Machine Learning auf Beckhoff-Steuerung, harte Echtzeit |
| Ausgaben | Qualitätsklasse je Teil, Drift-Indikator, Parameterempfehlung |
| Betrieb | Modellversionierung, Geplanter Modellwechsel; Stillstandsbedarf im Pilot prüfen, Rückfall auf Basismodell |
Signale, Takt und Tensoren werden je Maschinentyp im Pflichtenheft festgelegt.
Jede Fertigungsmaschine mit Prozesssensorik und einer programmierbaren Steuerung. Fügen, Umformen, Zerspanen, Beschichten, Montieren.
Ihre Kunden fordern, eigene Modelle auf der Maschine auszuführen. Sie wollen das anbieten, ohne Ihre Steuerungsarchitektur neu zu bauen. Die Schnittstelle wird in Ihre bestehende Steuerung integriert und unter Ihrer Marke ausgeliefert.
Sie haben Modelle, aber keine Maschine, die sie ausführt. Wir spezifizieren gemeinsam mit Ihrem Maschinenlieferanten die Schnittstelle und bringen Ihr Modell in die Steuerung, validiert im Prüfaufbau.
Die Steuerung bringt die ML-Laufzeit bereits mit. Was fehlt, ist die saubere Datenschnittstelle, das Modellmanagement und die Validierung. Genau das liefert die Open ML Interface, ohne ein zweites Framework.
Drei Stufen, die aufeinander aufbauen. Der Einstieg ist ein Workshop, der Pilot läuft an einer Maschine, die Serie unter Ihrer Marke.
Ein Tag mit Ihrer Steuerungs- und Sensorik-Entwicklung: Welche Signale gibt es, welche Modelle fordern Ihre Kunden, was muss die Steuerung leisten? Ergebnis: Systemarchitektur und Pflichtenheft für den Pilot.
Rohdaten-Schnittstelle, Basismodell, Deployment und Validierung an einem Maschinentyp im Prüfaufbau. Mit einem Pilotkunden, der sein Modell mitbringt. Ergebnis: gemessene Latenz, Ergebnisparität, Dokumentation.
Übernahme in Ihre Serienmaschine, Lizenz je ausgelieferter Anlage, Pflege von Schnittstelle und Basismodell, Unterstützung Ihrer Kunden beim ersten Modell.
Der geplante Deployment-Pfad führt von PyTorch über ONNX auf die Beckhoff-Steuerung. Vorliegende Prototypen und Prüfaufbauten erläutern wir im Gespräch; Ergebnisparität und Laufzeit müssen für Ihre Kombination nachgewiesen werden. Was Ihre Steuerung im Zyklus schafft, messen wir im Prüfaufbau, bevor es in ein Datenblatt kommt.
Professor für Mechatronik und Automatisierung, mit Erfahrung in Fügetechnik, Prozesssensorik und maschinellem Lernen auf Steuerungsebene. Die Open ML Interface ist seine Entwicklung; Vision Squared ist Lizenzgeber und Ansprechpartner.
Systemarchitektur und Deployment-Pfad liegen vor. Der erste Pilot wird mit einem Maschinenbauer und dessen Kunden aufgesetzt. Gespräche dazu führen wir gern mit Ihnen.
Offen ist die Schnittstelle: Datenformat, Tensoren und Ablauf sind dokumentiert, jeder Kunde kann mit jedem Werkzeug ein Modell bauen und einspielen. Die Implementierung auf der Steuerung, das Modellmanagement und das Basismodell werden lizenziert. So bleibt klar, wer die Laufzeit pflegt und wer haftet.
Nein. Die Maschine liefert Messdaten, nicht Ihre Regelalgorithmen. Ihr Basismodell bleibt Ihr Eigentum und wird als ONNX ausgeliefert, nicht als Quellcode. Das Kundenmodell wiederum sehen Sie nicht. Die Schnittstelle ist genau die Trennlinie, die beide Seiten brauchen.
Das hängt von Modellgröße, Steuerung und Zykluszeit ab. Kleine Modelle auf Zeitreihen laufen im SPS-Zyklus, große Bildmodelle brauchen einen Industrie-PC mit GPU. Im Pilot messen wir Ihre Kombination und legen ein Zeitbudget fest, das die Laufzeit überwacht.
Beckhoff TwinCAT bringt die ML-Laufzeit auf der Steuerung mit und ist deshalb der erste Pfad. Andere Steuerungen mit ONNX-Laufzeit oder ein Edge-Rechner neben der Steuerung sind möglich, mit anderen Latenzen. Das klären wir im Architektur-Workshop.
Nein. Training findet dort statt, wo der Kunde seine Daten hat, Inferenz auf der Maschine. Kein Datenpfad verlässt das Werk, wenn der Kunde das nicht will.
Keine öffentliche Demo. Im Online-Termin zeigen wir den Deployment-Pfad von einem trainierten Modell bis zur Ausführung auf einer TwinCAT-Steuerung und besprechen, welche Signale Ihrer Maschine sich dafür eignen.
Ein Gespräch von 30 Minuten: Ihre Maschine, Ihre Sensorik, die Anforderungen Ihrer Kunden. Danach wissen Sie, ob der Architektur-Workshop der nächste Schritt ist.