Software · Machine Assist

Der Service-Experte,
der immer da ist.

Entwicklungs- und Pilotangebot: noch kein produktiver Kundeneinsatz. Funktionen und Leistungsziele werden je Anwendung im Pilotprojekt geprüft.

KI-Assistenzsystem für Maschinen und Anlagen: QR-Code scannen, Problem beschreiben, geführte Diagnose aus Ihren Handbüchern. Rund um die Uhr, weltweit, in der Sprache des Bedieners. Ihr Techniker wird nur gerufen, wenn es sein muss.

So funktioniert es

30 Minuten online: Bringen Sie ein Handbuch und drei typische Serviceanfragen mit.

QR-Code an der Maschine Text · Foto · Video Antworten mit Quelle Maschinendaten bleiben lokal
Machine Assist: vier Schritte vom QR-Code bis zum Service-Termin, daneben ein Chatverlauf, in dem der Assistent einen Fehlercode mit Handbuchverweis und drei Prüfschritten beantwortet
Beispielhafter Ablauf: Der Bediener meldet einen Fehlercode mit Foto, der Assistent antwortet mit Ursache, Handbuchstelle und Prüfschritten.

Mehr Anlagen im Feld, weniger Leute im Service.

Die Installationsbasis wächst, das Wissen konzentriert sich auf wenige Experten, und Ihre Kunden hängen an Geschäftszeiten und Verfügbarkeit. Machine Assist befähigt den Bediener zur Selbsthilfe und hält Ihre Experten für die Fälle frei, die sie wirklich brauchen.

Unterstützung über Servicezeiten hinaus

Ziel ist eine mehrsprachige Unterstützung auch außerhalb der Servicezeiten. Antwortzeiten, Verfügbarkeit und geeignete Anwendungsfälle werden im Pilot geprüft; eine Störungsbehebung oder durchgehende Erreichbarkeit ist damit nicht zugesichert.

Antworten aus Ihren Unterlagen

Der Assistent kennt Maschinentyp, Handbücher, Fehlerlisten und Servicehistorie. Jede Antwort nennt die Quelle. Vorgesehen sind Quellenbelege und die Eskalation unklarer Fälle. KI-Antworten können dennoch falsch oder unvollständig sein; sicherheitsrelevante Hinweise müssen qualifizierte Personen prüfen.

Wissen, das zurückfließt

Jede Anfrage, jedes Foto, jede Lösung landet strukturiert in einer Wissensbasis. Sie sehen, welche Fehler wo gehäuft auftreten, welche Parameter bei welchem Material funktionieren, und Ihre Produktentwicklung bekommt Daten statt Anekdoten. Mit Edge-Box auch Zustandsüberwachung und vorausschauende Wartung.

So läuft ein Servicefall

Fünf Schritte, ohne App-Installation, ohne Login-Hürde. Der Einstieg ist ein Aufkleber an der Maschine.

1

Scannen

Der Bediener scannt den QR-Code an der Maschine mit Smartphone oder Tablet. Maschinentyp, Seriennummer und Kontext sind damit bekannt.

2

Beschreiben

Problem in eigenen Worten schildern, Foto vom Display oder Video vom Geräusch anhängen. Der Assistent stellt Rückfragen, wenn etwas fehlt.

3

Diagnose

Der Assistent durchsucht Handbücher und Fehlerlisten, führt Schritt für Schritt durch die Prüfung und nennt zu jeder Aussage die Quelle.

4

Lösen

Ziel ist, geeignete Standardfälle ohne Technikereinsatz zu lösen. Ob und wie häufig das gelingt, wird im Pilot gemessen. Freigaben und Eingriffe an der Anlage bleiben bei autorisierten Personen.

5

Eskalieren

Falls nötig: Service-Termin direkt buchen oder Video-Call mit dem Experten, der den ganzen Verlauf schon kennt. Kein zweites Erklären.

Fünf Module, ein Einstieg

Jede Anfrage wird klassifiziert und an das passende Modul geleitet. Sie starten mit der Fehlerdiagnose und schalten weitere Module frei, wenn sie gebraucht werden. Der Assistent trägt dabei den Namen, den Sie ihm geben.

ModulWas es tut
Anfragen-RoutingErkennt, ob es um Störung, Bericht, Einstellung oder Termin geht, und übergibt an das passende Modul. Unklare Anfragen werden mit einer Rückfrage geklärt.
TroubleshootingDurchsucht Handbücher, Fehlerlisten und Servicehistorie, führt Schritt für Schritt durch die Prüfung, nennt zu jeder Aussage die Quelle. Foto und Video werden mit ausgewertet.
ReportingErzeugt auf Zuruf einen Maschinenbericht als PDF und schickt ihn per E-Mail: Betriebsstunden, Störungen, Zustandsindikator, auf Wunsch Restnutzungsdauer von Verschleißteilen. Braucht die Edge-Box als Datenquelle.
ParameteroptimierungSchlägt einen Startparametersatz vor, fragt das Messergebnis ab, vergleicht mit dem Ziel und liefert den nächsten Satz. Mehrkriterielle Bayessche Optimierung innerhalb der Grenzen, die Sie freigeben.
Service-BuchungBucht Vor-Ort-Termin oder Video-Call, legt das Ticket in Ihrem System an und schickt dem Techniker Verlauf, Fotos und Diagnoseschritte mit.

Architektur: drei Bausteine, zwei Ausbaustufen

Der Pilot kommt ohne Eingriff an der Maschine aus. Die Edge-Box kommt dazu, wenn Berichte und Zustandsdaten aus der Maschine selbst kommen sollen.

Stufe 1 · Pilot

Smartphone oder Tablet

QR-Code an der Maschine identifiziert Typ und Seriennummer. Chat in der Messenger-App oder im Browser, ohne Installation. Foto- und Video-Upload, Video-Call für begleitete Wartung.

Stufe 1 · Pilot

Backend in der EU

Workflow-Automatisierung mit Sprachmodell-Agenten je Modul, Ihre Unterlagen als Wissensbasis, Anbindung an E-Mail, Ticketsystem und Kalender. Läuft auf einem Server in der EU oder in Ihrer Umgebung.

Stufe 2 · Erweitert

Edge-Box an der Maschine

Industrie-Controller für die Hutschiene, kabelgebunden an die Steuerung, Mobilfunk zum Backend. Erfasst Betriebsdaten und Fehlercodes lokal, liefert Echtzeitstatus und die Datenbasis für Berichte und Zustandsüberwachung.

Parameter finden im Dialog

Das Modul ersetzt die Versuchsreihe nach Gefühl durch eine gestaffelte Optimierung. Der Bediener misst, der Assistent rechnet. Ziel sind höchstens zehn Versuche bis zu einem freigegebenen Parametersatz.

  1. 1Der Assistent schlägt für Material und Aufgabe einen typischen Startparametersatz vor, aus einem physikalisch motivierten Modell oder aus der Datenbank früherer Versuche.
  2. 2Der Bediener fährt den Versuch, misst das Qualitätsmerkmal und gibt den Wert im Chat ein. Der Assistent fragt nach dem Ziel: schneller, fester, weniger Ausschuss.
  3. 3Ergebnis wird mit Zielwerten und typischen Werten verglichen. Ist es nicht gut genug, kommt der nächste Parametersatz, gewählt per mehrkriterieller Bayesscher Optimierung.
  4. 4Die Schleife endet, wenn das Kriterium erreicht ist oder der Bediener abbricht. Der Assistent schickt ein Diagramm der Versuchspunkte und der erreichten Verbesserung.

Der Nebeneffekt für den Maschinenbauer

Jeder Versuch bei jedem Kunden landet strukturiert in einer Datenbank: Material, Parameter, Ergebnis. Nach einem Jahr wissen Sie mehr über Ihre Prozessfenster als je zuvor, und der nächste Startvorschlag wird besser.

Sicherheit und Robustheit

  • Nur authentifizierte Zugänge: Webhooks mit Schlüssel, Chats auf freigegebene Kennungen begrenzt
  • Eingabeprüfung für E-Mail, Telefon und Parameterbereiche, bevor etwas ausgelöst wird
  • Wiederholungslogik mit Obergrenze und sauberes Fehlerverhalten, damit kein Vorgang stumm liegen bleibt
  • Parametervorschläge nur innerhalb der Grenzen, die Sie je Maschinentyp freigeben
  • Sensible Maschinendaten bleiben lokal, an den Server gehen nur Anfragen und Anhänge; Ihre Unterlagen werden nicht zum Training fremder Modelle verwendet

Für wen

Überall dort, wo Maschinen weiter verteilt sind als die Menschen, die sie kennen.

Maschinenbauer mit weltweiter Basis

Hunderte Anlagen in vielen Zeitzonen, ein Serviceteam in einer. Der Assistent trägt Ihren Namen, kennt Ihre Maschinen und entlastet Hotline und Außendienst bei den Standardfällen.

Service-Organisationen

Das Wissen weniger Experten wird für alle verfügbar, ohne dass die Experten jede Frage selbst beantworten. Neue Techniker arbeiten vom ersten Tag an mit derselben Wissensbasis.

Betreiber mit vielen Anlagen

Ein Werk mit Maschinen verschiedener Hersteller und wechselnden Schichten. Der Assistent bündelt die Unterlagen aller Anlagen und gibt jeder Schicht denselben Zugang zum Wissen.

Pilot, Rollout, Betrieb

Der Pilot ist kurzfristig machbar: ein Maschinentyp, Ihre Unterlagen, echte Anfragen. Danach entscheiden Zahlen über den Rollout.

Einstieg

Pilot mit einem Maschinentyp

Handbücher und Fehlerlisten einspielen, QR-Codes an ausgewählte Anlagen, Troubleshooting-Modul live. Gemessen wird: Anteil gelöster Fälle ohne Techniker, Antwortqualität, Zeit bis zur Lösung.

Projekt

Rollout auf die Flotte

Alle Maschinentypen, weitere Module nach Bedarf, Anbindung an Ticket- und Terminsystem, Sprachen Ihrer Märkte, Erscheinungsbild Ihrer Marke. Optional die Edge-Box für Echtzeit-Maschinenstatus.

Betrieb

Lizenz je Maschine

Betrieb des Backends, Pflege der Wissensbasis bei neuen Handbuchständen, Auswertung der Anfragen für Ihre Produktentwicklung, Abrechnung je angebundener Anlage.

Verlässlich, weil begrenzt.

Ein Sprachmodell allein ist für den Service zu unzuverlässig. Machine Assist antwortet deshalb nur aus Ihren Unterlagen, nennt zu jeder Aussage die Quelle und übergibt an einen Menschen, sobald die Unterlagen nicht reichen. Das ist weniger spektakulär als ein freier Chatbot und im Werk genau richtig.

  • Quelle bei jeder Antwort: Handbuchkapitel, Seite, Fehlerliste. Der Bediener kann nachlesen, der Techniker kann prüfen.
  • Sicherheitsgrenzen: Eingriffe, die Ihr Sicherheitskonzept einem Techniker vorbehält, werden nicht angeleitet, sondern eskaliert. Die Grenzen legen Sie fest.
  • Messbar im Pilot: Anteil der Fälle ohne Technikereinsatz, Antwortqualität nach Stichprobe, Zeit bis zur Lösung. Der Rollout folgt den Zahlen, nicht dem Gefühl.
  • Ihre Daten, Ihr Wissen: Handbücher, Anfragen und Lösungen bleiben Ihr Eigentum und werden nicht zum Training fremder Modelle verwendet. Hosting in der EU oder bei Ihnen.
Entwicklung und Verantwortung
Prof. Dr.-Ing. Andreas Unger

Prof. Dr.-Ing. Andreas Unger

Professor für Mechatronik und Automatisierung, mit Erfahrung in Maschinenbau, Prozessoptimierung und Sprachmodell-Agenten für technische Dokumentation. Machine Assist ist seine Entwicklung; Vision Squared ist Lizenzgeber und Ansprechpartner.

Status

Architektur und Module liegen vor, der Pilot ist mit einem Maschinentyp kurzfristig aufsetzbar. Wir suchen einen Maschinenbauer, der mit uns den ersten Piloten fährt.

Über Vision Squared

Häufige Fragen

Erfindet der Assistent Antworten?

Die geplante Quellenbindung und Eskalation sollen ungesicherte Antworten begrenzen. Fehler oder unvollständige Antworten bleiben möglich; die Quelle und der Maschinenkontext müssen fachlich geprüft werden. Im Pilot prüfen wir die Antwortqualität per Stichprobe mit Ihren Servicetechnikern, bevor der Assistent an weitere Anlagen geht.

Was brauchen wir zum Start?

Handbücher, Fehlerlisten und, wenn vorhanden, alte Servicetickets für einen Maschinentyp. Dazu QR-Aufkleber an den Pilotanlagen und zwei Techniker, die in den ersten Wochen Antworten bewerten. An der Maschine selbst wird für den Pilot nichts geändert.

Wo laufen unsere Daten?

Das Backend läuft in der EU oder in Ihrer Umgebung. Maschinendaten der Edge-Box bleiben lokal, an den Server gehen nur die Anfragen mit ihren Anhängen. Ihre Unterlagen werden nicht zum Training fremder Modelle verwendet.

Welche Sprachen?

Der Bediener schreibt in seiner Sprache, der Assistent antwortet in derselben, auch wenn das Handbuch nur auf Deutsch oder Englisch vorliegt. Für den Pilot legen wir die Sprachen Ihrer wichtigsten Märkte fest und prüfen sie mit.

Passt das zu unserem Ticketsystem?

Ja. Eskalationen werden als Ticket mit Verlauf, Fotos und Diagnoseschritten übergeben, Termine landen im Kalender Ihres Serviceteams. Welche Systeme angebunden werden, klären wir im Rollout.

Gibt es eine Demo?

Keine öffentliche Demo. Im Online-Termin spielen wir ein Handbuch von Ihnen ein und stellen dem Assistenten drei typische Serviceanfragen aus Ihrem Alltag. Sie sehen live, wie er antwortet und wo er eskaliert.

Die Hotline entlasten, bevor sie überläuft.

Ein Gespräch von 30 Minuten: Ihre Maschinen, Ihre häufigsten Serviceanfragen, Ihre Unterlagen. Danach wissen Sie, ob der Pilot mit einem Maschinentyp der nächste Schritt ist.

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